Montag, 22. November 2010

telefongekritzel

Samstag, 20. November 2010

As Ugly As I Seem



Freitag, 19. November 2010

was auch immer...

...diese Bild uns sagen will, es hat bestimmt recht!

Sonntag, 31. Oktober 2010

Alle Heilige satt

Külbissuppe für alle Heiligen, meiner Seel...

Dienstag, 26. Oktober 2010

breath in - breath out

Montag, 11. Oktober 2010

Regenbogenponys Hü!

Schöne Version der guten alten Tippi-Indianer Weissagung...
Die Version zum Ausdrucken und Ausmalen gibts hier.

1/3 Heizöl, 2/3 Benzin

Begegnet ist mir der ausrangierte Wasserwerfer mit dem treffsicherem Nummernschild bereits im Sommer beim Slime Konzert. Dort erschien es mir sogar noch als doppelt passende Hommage, denn immerhin zählt die Slime Version des A.C.A.B. Gassenhauers zu meinen Liebsten. Nun ist er wieder aufgetaucht und steht in Altona, warum weiß die grüne Götterspeise, vielleicht soll der Altonaer Bahnhof ja demnächst auch unter Tage verlegt werden und das heimische Protestpotential sammelt schon mal Argumente. In Stuttgart wäre aus dem bulligen, grünem Spritzenwagen sicherlich ein Star geworden. Wahrscheinlich ist es jedoch besser so, denn wären die Robocops um den Stuttgarter Baumfriedhof nicht nur mit Kastanien werfenden autonomen Krawall-Rentnern konfrontiert gewesen, wer weiß wer da alles auf dem Sterbebett der Verhältnismäßigkeit für hätte bluten müßen.

Vielleicht kann man den lustigen grünen Spasskaravan ja auch mieten, obwohl er eigentlich um seine wahre Bestimmung keinen Hehl macht, trotzdemmen wäre er bestimmt die Attraktion bei jedem Schützenfest. Also was nun? Monumentalparkplatz auf dem Altonaer Spritzenplatz oder Bereicherung der Wasserspiele in Planten und Bloomen? Vielleicht wappnet man sich auch für die Vattenfalltrasse, die quer durch den Wohlerschen Friedhofspark geschlagen werden sollte, wer weiß. Egal, gut einen Freund und Helfer in der Nachbarschaft zu wissen...

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Wanted

Na gut, wenn ich schon dabei war den Kick Ass Comic von Mark Millar zu loben, dann kann ich auch gleich weiter machen mit Wanted. Ist schon ein bißchen her und um ehrlich zu sein, hat es sich sogar angeboten den Comic noch einmal zu lesen. Zugegeben Kick Ass ist besser, sowohl von den Bildern als auch dem Ploting, aber so ganz uninspiriert darf man Wanted auch nicht ins Regal zurück schieben. Mark Millar scheint sich bei Marvel sein Superheldenfett weggeholt zu haben und definiert das Genre recht interessant neu. Die wahren Helden sind eh meistens die Schurken, umso besser wenn man sich mit dem Superschurken auch noch identifizieren kann. Mark Millar gibt sich in Wanted alle Mühe, dass man sich auf diese Reise begibt und sich am Ende ordentlich so fühlt, wie es der Antagonist auf der letzten Seite verspricht...
Das Killer Junior aussieht wie Eminem und Killer Senior wie Tommy Lee Jones finde ich allerdings etwas arg strapaziert.

Würden Sie mir bitte mal das Laub blasen?

Herbstzeit los, da kann es ja nicht mehr lange dauern bis sich der gemeine Hausmeister wieder den gebläsebetriebenen Raketenrucksack umschnallt und das tut was vor wenigen Jahren noch ein Akt der Kontemplation war, bevor es zum Ego-Shooter im öffentlichen Raum wurde. Laubbläser, die Geißel der Menschheit und weit und breit kein vernünftiger Mensch, der es schafft diesen debilen Blaseengeln des akustischen Beelzebubs zu zeigen, was eine Harke ist.

Irgendwie kehren wir ja alle immer ans Wasser zurück, wie John von Düffel in seinem fast gleichnamigen Buch schon wohlwissend prophezeite, mein persönliches Wasserloch scheint die öffentliche Schule zu sein. Ich wuchs neben einer Schule auf, was mir die ersten 4 Jahre meines dort inhaftierten Lebens, als große Bereicherung des heimisch, postschulischen Auslaufsverhaltens begegnete. Während andere Kinder sich in der staatlich, regulierten Zeit um die Besten Plätze auf dem Schulhof kloppen mußten, hatte ich das gute Gefühl all diese Orte am Nachmittag aufsuchen zu können, ohne sie mit anderen Kindkollegen teilen zu müßen. Ein eigener Sportplatz in Wurfweite hatte durchaus seinen Reiz, in einer Zeit da man die persönliche Freiheit noch da durch definierte, wie viel Zeit man elternunabhängig unter freiem Himmel verbringen konnte. Später genoss ich dann das Geräusch der Schulglocke, während ich in selbstgewählten Freistunden meinen Rausch ausschlief.

Jetzt wohne ich wieder neben einer Schule, eingekeilt zwischen einer öffentlichen Grundschule und einer Kita. Die Grundschule bietet mir beizeiten immer noch das gute Gefühl, das sich ausbreitet, wenn ich im Bett liege und eine Schulglocke höre, die Kita ist eigentlich nur die konsequente Steigerung dessen. Keine Glocke aber mantraartige Kinderchöre mit wechselhaften Dauerintonierungen, unter 12 Wiederholungen läuft da nix. Besonders beliebt ist der Tatütata-Contest, bei dem es darum geht so lange und laut wie möglich eine Sirene zu verkörpern und möglichst viele Kindkollegen zur Einstimmung aufzufordern.

Nun naht der Herbst und mit ihm wird es auch in der Kita ruhiger, besinnlich bereitet man sich auf die grimmige Jahreszeit vor, sammelt Laub um damit kompostierbare Deko für die Muttis zu basteln und streift stundenlang durchs Gassengewirr um Kastanien zwecks Verbastellung eben dieser zu sammeln. Es wird ruhig in der Kita. Nicht so in der Schule, denn nun naht die Zeit des gemeinen Hausmeisters. Die Zeit ist nah, da sich die Blaumänner der öffentlichen Ordnung und Sauberkeit wieder in die Gehörgänge der Anwohner berufen fühlen. Für jeden von weit her hörbar gilt es nun, seine Umtriebigkeit in die Welt zu blasen. Das Zweitaktgemisch steht schon bereit und die unsinnigste Erfindung seit dem elektrischen Icecrushers wartet auf ihr phonales Debüt.

Was war noch? Bob Marley reimt in seinem Gassenhauer mit der weinenden Frau übrigen Porridge auf Carriage, was schon tolldreist ist, obwohl ich am Anfang noch dachte er würde Courage auf den verkochten Brei reimen. Sei es drum, Donavan reimt immerhin auch Whitch auf Stitch und Heinz Konrad wurde unsterblich mit dem Reim "wenn Böhmen und auch Mähren - nicht mehr zu uns geheren". In diesem Sinne, Servus die Madeln, griaß Euch die Buam.

Montag, 4. Oktober 2010

Die Herbstzeitlosen sind los...


Einfach mal loslassen...
Wer so nah am verfickten Hafen wächst, muß nicht bis Sylvester warten um Raketen zu sehen...
(frei nach Funny van Dannen - Wo kommen die Gedanken her)